1

Geschützt: Achtsamkeit für Hundemenschen Tag 2

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

  • SchaefersHund sagt:

    Hallo ihr Lieben,

    danke für die Gedankenanstöße. Ich habe darüber nachgedacht und würde sogar noch einen Schritt weitergehen bzw. gerne eine weitere Sichtweise einbringen:
    Ich denke, die Gegenwart sollte mehr im Fokus stehen. Die Vergangenheit wird doch am Ende von uns selber “nur” konstruiert. Wir erinnern uns an etwas, was damals gewesen ist. Mit unseren Filtern (Wahrnehmungen, Bewertungen, Überzeugungen etc.). Genau das, was ihr beim ersten Tag beschrieben hat: da wo deine Aufmerksam ist, dass nimmst du wahr (bin schwanger – sehe nur noch schwangere; grüner Auto gekauft etc.). Heißt auch in der Vergangenheit nehme ich die Situationen wahr mit dem Fokus, der durch meine damalige Aufmerksamkeit relevant war. Jeder kennt das: erzählen zwei Leute die gleiche Situation aus der Vergangenheit hört man meistens zwei unterschiedliche Geschichten, weil jeder etwas anderes wahrgenommen hat und anderes eben nicht, was der andere vielleicht wahrgenommen hat (ich staune immer, wenn meine Geschwister und ich uns an Vergangenes erinner aus der Kindheit und teilweise zwei Wahrheiten über die Situation entstehen 🙂 ).
    Die Zukunft – naja, planen ist ja eigentlich nicht wirklich möglich. So viel Dinge, die passieren können, die wir gar nicht berücksichtigen können. Planbar ist es nicht wirklich. Wenn man im Großen denkt gibt es zu viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Man weiß ja noch nicht mal, ob man nächstes Jahr noch gesund ist und nicht vielleicht durch Unfall oder Krankheit die ganzen Ziele und Pläne dahin sind.

    Das was zählt ist (wie ihr selber betont) die Gegenwart. Die können wir beeinflussen und gestalten und am Ende zählt das hier und jetzt. Die Erfahrungen und Erlebnisse unseres Lebens (aus der Vergangenheit) prägen uns und machen uns zu dem, der wir sind. Die Zukunft ist dahingehend interessant und ein Teil, wenn wir sie nutzen um Ziele für uns zu definieren, die aber in der Gegenwart ausgerichtet sind. Die Gegenwart – das SEIN – das zählt und führt zu der beschriebenen Zufriedenheit.
    Anstatt zu grübeln, was damals war und warum (was ihr so toll beschrieben habt in dem PDF), sind doch Fragen und Gedanken viel spannender, die mir für das hier und jetzt helfen: warum bin ich hier (auf dieser Welt)? Was ist der Zweck, warum ich hier bin? Bin ich zufrieden? Was erfüllt mich? Was macht mir Freude/Spaß?

    Fazit: wenn die Vergangenheit ein “erinnertes Konstrukt” ist, die Zukunft nur im geringen Teil planbar – warum dann nicht sein Fokus und seine Aufmerksamkeit auf das legen, was “echt” ist? Das Leben passiert jetzt und du entscheidest, mit was du den Moment füllen willst.

    Und jetzt freue ich mich auf die Aufgabe von Tag 2: Bin jetzt schon gespannt, was nachher hier zu Hause alles ankommt 🙂

  • >
    Scroll Up