Daniela erzählt von der 5. Superberater Woche

Nachdem die letzte Episode des Superberaters ja sehr arbeitsintensiv für mich war, konnte ich in der aktuellen Woche wieder etwas entspannen 😁 Maren und Lisa sprachen zunächst über die Technik des aktiven Zuhörens. Mir fiel dabei ein ehemaliger Kollege aus meinem Bürojob ein. Dieser hätte sich damit beschäftigen sollen. Gespräche mit ihm verliefen immer sehr unbefriedigend, weil er, noch bevor man mit seinem Satz zu Ende war, eine Lösung parat hatte, die in den allermeisten Fällen nicht zu der noch unausgesprochen Frage passte. Kundengespräche nahmen regelmäßig einen unschönen Verlauf, es reihten sich Missverständnisse aneinander und um Rat fragte ich ihn sehr schnell nicht wieder. Nach Unterhaltungen mit ihm war ich hinterher genauso schlau wie vorher, nur dass er meine Zeit gestohlen hatte. Als Hundetrainerin möchte ich so ein Gefühl nicht bei meiner Kundschaft hinterlassen. Ich behandle sie ganz einfach so, wie ich mir eine Behandlung durch meinen Kollegen gewünscht hätte. Wertschätzung, ernst und wahr genommen werden – darum sollte es in jeder Beratung gehen, denn vieles davon spiegelt sich auch im Verhalten des Hundes wider: ‘Der nimmt mich gar nicht wahr. Der reagiert nicht, wenn ich ihm sage, dass er das lassen soll. Er ist so respektlos.’ – Wie sollen wir unserer Kundschaft vermitteln, wie sie sich ihrem Hund gegenüber positionieren soll, wenn der Trainer dem Kunden schon im Gespräch von Mensch zu Mensch keine Position zugestanden wird? Dies wurde mir durch den Beitrag zum aktiven Zuhören noch einmal recht deutlich. Der zweite Tag beschäftigte sich mit dem telefonischen Erstkontakt. Ich finde zwar, dass ich diesen in der Regel gut meistere – doch bis hierhin war es eine längere Entwicklung. Am Anfang meiner Selbstständigkeit habe ich exakt die Fehler gemacht, die Lisa und Maren angesprochen hatten. Ich habe mir den Namen nicht notiert, habe vergessen, die Preise zu nennen, habe hektisch versucht, den Wunschtermin des Kunden freizuschaufeln und so weiter. Das alles habe ich -seid beruhigt- heute besser drauf 😁 Der Leitfaden jedenfalls greift genau die Schwierigkeiten auf und ich konnte mich darin wiederfinden. Hätte ich den schon am Anfang gekannt, mir wäre so manche Peinlichkeit erspart geblieben! Was ich unbedingt noch in den Telefonkontakt einbetten möchte, ist der Hinweis auf die Stornierung eines Termins. Bisher hatte ich noch keine schicke Lösung dafür – jetzt ja. Danke dafür!

Daniela über die vierte Superberater Woche

Hilfe, ich habe vier Ohren und eines davon hat Untergewicht! Was sich so merkwürdig liest, ist meine Erkenntnis aus meiner aktuellen Superberater-Woche, in der es um die Fünf Axiome der Kommunikation von Paul Watzlawick sowie das Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun ging. Beides waren nach zahlreichen Kommunikationsfortbildungen sowie der Hundetrainer-Ausbildung bereits alte Hüte für mich. Die praktische Übung zu den vier Ohren amüsierte mich allerdings sehr. Die Aufgabe war, mit einer befreundeten Person über ein kontroverses Thema zu sprechen und zu notieren, welche Ohren auf die Aussagen des Gegenübers gespitzt waren. In der Reflexion zu meiner Strichliste gewann ich die Erkenntnis, dass ich mir selbst Gespräche manchmal schwerer mache als sie sein müssten. Andererseits fiel mir auf, wie anstrengend es sein kann, wenn der Gesprächspartner sein Beziehungsohr permanent mit den tollsten Naschereien füttert, man selbst aber nur eine reine Sachinformation loswerden wollte. Mein verkümmertes Ohr ist übrigens genau dieses und ich habe mir vorgenommen, den anderen Ohren öfter mal eine Pause zu gönnen, um das Sachohr zu päppeln. Irgendwie hört sich das nach Erholung an!

Daniela über Woche 3 des Superberaters

Hallo liebe Superberater – Interessenten,

Ich gebe offen zu: in der dritten Superberater-Woche habe ich geschummelt. Ich habe Urlaub auf einer griechischen Insel gemacht und somit habe ich mir für die Themenkomplexe ‘Das Innere Team’ sowie Empathie und Wahrnehmung’ mehr Zeit nehmen können. Für meinen Urlaub war das spitzenmäßig, denn für mich bedeuteten die Aufgaben vor allem, dass ich Entscheidungen mal ganz bewusst treffe und Empfindungen ganz klar und deutlich empfinde. In meinem Kopf herrscht für gewöhnlich ein Chaos und die Zusammensetzung meines inneren Teams gleicht in Lautstärke und Menge dem Besucheransturm auf einem Jahrmarktplatz. Die einzelnen Stimmen mal nach und nach zu Wort kommen zu lassen hat mir sehr geholfen. Ich habe tatsächlich mal bewusst hin- und zugehört, was die Teammitglieder zu so wichtigen Fragen wie ‘Lege ich mich heute an den Strand oder gehe ich wandern? Noch ein Eis oder gleich Abendbrot?’ zu sagen hatten und schnell erkannte ich auch meine Lieblingskollegen. Oder die, die sich immer durchsetzen, weil sie am lautesten kreischen. Ich konnte nun mal die schüchternen Mauerblümchen hören und feststellen, dass auch die sehr interessante Redebeiträge haben. Mich brachte sehr voran, dass ich das innere Team erst einmal in entspannter Urlaubsatmosphäre zu Rate ziehen konnte. Das hatte was von Teambuilding und Mitarbeitermotivation. Auf diese Weise zusammen-gewachsen kümmern wir uns jetzt nach unserer Rückkehr erfrischt um ‘dienstliche Belange’! Einen ganz ähnlichen Effekt hatte der zweite Übungsteil, der sich mit bewusster Wahrnehmung beschäftigte. Jeden Tag stand einer der fünf Sinne im Mittelpunkt, dem es besondere Aufmerksamkeit zu schenken galt. Dass ich mich exklusiv einem Sinnesorgan widmen konnte, hatte etwas sehr Entspannendes, Erleichterndes. An Stellen und in Situationen, von denen ich erfahrungsgemäß sonst überwältigt und reizüberflutet gewesen wäre, habe ich mir ganz oft gesagt: ‘Du brauchst nicht soviel zu gucken, heute ist Riechen dran.’ Das war ein ziemlich witziges Gefühl, denn wo sonst alle fünf Sinne unter Hochdruck arbeiteten, konnte ich einigen bewusst freigeben, was für Klarheit und Sortierung gesorgt hat. Völlig verrückt. Im besten Sinne! Diese Technik konnte ich im beruflichen Alltag schon benutzen. Es gibt ein Parfum, das ich sehr schrecklich finde und welches mit unschönen Erinnerungen verknüpft ist. Eine Kundin erschien zu einem Erstgespräch in eben jene Duftwolke gehüllt. Natürlich konnte ich meiner Nase nicht den ganzen Tag freigeben, aber ich konnte den unangenehmen Geruch soweit verdrängen, indem ich mich stark auf das Sehen und Hören konzentrierte, dass das Erstgespräch nicht von dem Parfum beherrscht war. Das fand ich ziemlich gut und so möchte ich gerne weitermachen. Ich bin schon wieder sehr gespannt, wie es weitergeht!
Eure Daniela

Die KöterCoach Dankbarkeitschallenge 2019

Ich wollt´nur mal kurz „Danke!“ sagen…

Wann hast Du eigentlich das letzte mal „Danke!“ gesagt.
Nicht als Floskel beim Bäcker, sondern so richtig mit Gefühl?
Dankbarkeit ist etwas wunderbares.
Sie bringt uns in den Moment zurück und ist für alle Beteiligten schön.
Dankbarkeit über kleine Dinge macht uns immer wieder bewusst, was gut ist im Leben.

Aber wozu?
Der Mensch hat insgesamt sieben Grundgefühle. Also die Basis aller Gefühle, die wir empfinden können ruht auf sieben Gefühlsmöglichkeiten. Daraus werden, wie bei den Farben eines CMYK-Druckers, alle anderen Farben zusammengemischt.

Und jetzt kommt´s.

Die sieben Grundgefühle sind:
-Trauer
-Wut
-Angst
-Überaschung
-Ekel
-Verachtung
-Freude

Fällt Dir auf, dass es genau EINE positive Gefühlsmöglichkeit gibt?
Dazu eine neutrale und weitere fünf für unangenehme Gefühle.

Da braucht man sich nicht lange zu fragen, warum wir Menschen dazu neigen, das Glas eher halbleer zu sehen. Wir sind einfach viel schneller und besser in diesen Dingen, weil wir in der Grundausstattung dafür gemacht sind eher miesepetrig und negativ eingestellt zu sein.
Das sichert unser Überleben, macht uns vorsichtig und sorgt dafür, dass wir unsere eigenen Interessen vehement durchsetzen.
Für unsere Spezies sehr praktisch, für uns als Individuen manchmal etwas anstrengend.
Da tut es gut, sich ein bißchen öfter auf das eine, kleine Grundgefühl zu konzentrieren, was sowieso schon alleine da steht.

Und genau das ist damit gemeint, wenn von einer positiven Lebenseinstellung gesprochen wird.

Diese Einstellung hat nichts mit eigenen Erfahrungen zu tun und hängt nicht daran, wie es einem von Außen betrachtet gehen „müsste“. Eine Einstellung ist etwas tief in Dir drin und macht, wie Du mit dem umgehst, was das Leben Dir vorwirft.
Die gute Nachricht ist, dass Du Dich schulen kannst mehr positive Aspekte in Dein Leben zu bringen, ohne auf äußere Umstände zu hoffen.

Das zu tun ist eine Entscheidung, die auch weh tun kann.

Denn Du lässt damit los von Schuld und Verantwortung der Anderen, des Jobs, oder Deiner Beziehung und nimmst das Ruder selbst in die Hand. Der Nachteil dabei, Du kannst nicht mehr meckern. Sich von der befreienden Möglichkeit zu trennen, unglücklich zu bleiben, aber dafür zumindest jemandem, oder etwas die Schuld zu geben, was man selbst nicht ändern kann ist eben manchmal gar nicht so leicht.
Wenn Du in die Entscheidung selbst etwas für Dich zu tun reinschnuppern möchtest, dann hast Du jetzt die Gelegenheit.
Nimm an unserer kleinen Dankbarkeitschallenge teil und bring mehr positive Gedanken und Gefühle in Deinen Tag!

Und so geht’s:

Wir fragen Dich 21 Tage lang auf unserer Facebook Seite, wofür Du dankbar bist. Wir sind also Deine Erinnerungsfunktion zur täglichen Dankbarkeit.
Du schreibst unter unser Posting, wofür Du dankbar bist.
Wenn Dir mehr als eine Sache einfällt, dann naürlich auch gerne mehr.
Während Du also die wichtigsten und schönsten Dinge Deines Tages herauskramst, beschäftigt sich Dein Kopf mit etwas Positivem, was Dir gut tut.
Außerdem zerstreust Du so das subjektive Gefühl, dass irgendwie immer alles schief läuft, oder andere Vorurteile zu positiven und negativen Erfahrungen.
Eine negative Gefühlserfahrung wird in deinem Kopf übrigens direkt und fest gespeichert.
Eine angenehme Erfahrung braucht länger und sitzt nicht so gut, wie eine vergleichbare, ärgerliche.

Wenn Du also vor zwei Jahren morgens im Park von einem Spaziergänger angepöbelt wurdest, dass Du ein schlechter Hundetrainer, ein Tierquäler und ein ganz mieses Arschloch seist und am Nachmittag von einem Kunden gesagt bekommen hast, dass er unglaublich zufrieden mit Deiner Arbeit ist und sehr dankbar für Deine kompetente Hilfe, dann wirst Du heute, zwei Jahre später höchstwahrscheinlich die Situation im Park schnell und sehr detailiert vor Augen haben, während Du das Lob eventuell gar nicht mehr aus Deinem Langzeitgedächtnis herausholen kannst.

Deswegen ist es gut, wenn Du ein paar Minuten am Tag intensiv etwas posititves durchdenkst, damit es die Chance hat ebenso effektiv abgespeichert zu werden.
Das tust Du, während Du überlegst, aufschreibst und auch die Kommentare der Anderen Teilnehmer durchliest.
Außerdem wirst Du sicher an der einen, oder anderen Stelle inspiriert durch etwas, was jemand Anderes schreibt.

Sei also unbedingt dabei und abonniere uns bei Facebook!

21 Tage Dankbarkeit ab 24.6.2019

Wir freuen uns drauf!

Lisa und Maren

Daniela über Woche 2 des Superberaters

Ich habe Woche 2 der Superberater-Weiterbildung hinter mir und stelle fest, dass die Damen mich auf die Folter spannen wollen: noch immer keine Meditation in Sicht. Anstelle dessen habe ich mich mit Glaubenssätzen und inneren Antreibern beschäftigt. Während ich die Glaubenssätze bereits nach einem Workshop mit Maren demaskiert hatte und sie seitdem unter meiner strengen Beobachtung stehen, werde ich nun die fiesen Antreiber-Viecher in ihre Schranken weisen. Mein etwas gelangweiltes ‘Kenn ich schon, voll nichts Neues!’, das den Glaubenssätzen galt, wurde direkt von einem unsortierten ‘Stop mal, das muss ich mir genauer anschauen!’ abgelöst. Und genau das schwebt derzeit auch ein bisschen grundsätzlich über meinem Weg zum Superberater. Anfangs dachte ich noch, ich mache mal eben schnell beim Superberater mit und finde ein wenig wertvolle Zerstreuung. Doch in echt reißen Lisa und Maren Themen an, die mich neugierig auf ‘mehr’ machen. Tagsüber erwische ich mich oft dabei, wie meine Gedanken bei den Antreibern, bei den Glaubenssätzen oder bei meinen Zielen und Plänen hängen. Etwas arbeitet in mir, ganz automatisch, der emsige Beamte in meinem Kopf rackert sich ab und das ist wohl ein sicheres Zeichen dafür, dass ich mich im Wortsinn weiterbilde. Am letzten Tag der Portion kam sie dann übrigens doch noch, die Meditation für guten Schlaf. Ich bin dann mal weg!