Interview mit Michael Grewe

“Ich wünschte, es würde sich wieder mehr gestritten werden!”

Michael Grewe ist Hundetrainer. Nicht mehr und nicht weniger, wie er sagt.
Dafür ist er das schon sehr lange und er hat viel erlebt. Viel schönes und manches weniger schönes.
Außerdem hat er zusammen mit Erik Zimen Canis gegründet – ein Ausbildungsinstitut für Hundetrainer. www.canis-kynos.de

Einen Teil seiner spannenden Geschichte hat er Maren im Interview erzählt.

 

13 Gedanken zu „Interview mit Michael Grewe

  1. Hi, schön soviel Zuspruch zu dem „sein“ ( seinem eigenen sein ) bekommen zu haben, ich mach mein Ding und bin offen, ohne Zauberei und doppelten Boden. Die die mich wollen sind gerne da und die anderen ziehen weiter. Ein Gefühl das gut auszuhalten ist, weil die die bleiben hören wollen was ich zu sagen habe.
    Danke für dieses Interview und Danke an Michaels erfrischende Anregung zu streiten und an meiner Streitkultur weiter zu arbeiten.

  2. Danke für dieses tolle Interview!!!
    Tatsächlich hat es mich wieder mal sehr geerdet und auch zum nachdenken angeregt…
    Ich hatte demletzt so ne Art Minishitstorm wegen nem Seminar…
    niemals so groß wie der von Michael, aber dennoch hat es was gemacht mit mir… Nach diesem Interview hab ich das ganze doch noch ein ganzes Stück besser reflektiert:)
    Danke dafür Kötercoach und Michael

    LG Rico

  3. Vielen Dank für das sehr spannende Interview! Ich finde allerdings, dass gerade im Alltag bezüglich der Ausbildung von Hunden sehr viel unter den Menschen gestritten wird und jeder scheinbar eine Meinung hat und nicht mehr offen für konstruktive Kritik ist, sondern sagt, du musst das mal so oder so machen, um zu einem gewünschten Verhalten zu kommen.

    • Ich glaube darum genau ging es Michael in seiner Aussage, er wünschte es würde wieder mehr gestritten. Nämlich dass heutzutage eben überall diese “Schwarz-weiss-Kultur” herrscht, jeder den anderen anklagt, seine Meinung für die einzig wahre hält aber niemand mehr offen zu sein scheint, für andere Meinungen, andere Erfahrungen und kontruktive Kritik und Diskussion. Zumindest habe ich das so verstanden und mitgenommen. 🙂

      • Es gibt nur noch graue Zonen, schwarz – weiß wäre schön, das verstehen Hunde sehr gut. Menschen leben in Grauzonen. Mutlosigkeit, Selbstdarstellung und eigene Wahrnehmung haben in der heutigen degitalen Welt keinen Raum mehr. Seine Meinung zu vertreten und zu leben ist doch wertvoll…

  4. Ab Minute 32 war ich raus…. ich hab die blöde Blechnapfgeschichte sehr wohl verfolgt und auch meine Meinung dazu. Abgesehen davon kann ich das “sich selbst beweihräuchern” echt nicht ertragen. Schade…..

    • Hallo liebe Andrea. Ich glaube, wenn du das, was Herr Grewe da duchgemacht hat, hättest aushalten müssen, würdest du sowas nicht schreiben. Ich kann mir im Ansatz vorstellen, was da abgegangen ist, weil auch ich lernen musste einiges auszuhalten, zu ertragen, sich selbst treu zu bleiben und trotzdem weiter zu machen. Ich ziehe diebezüglich meinen Hut vor Michael und auch vor seiner klaren ungewaschenen Einstellung. Bla bla und blubb habe ich woanders.

  5. Ich hab es der Fairness-halber doch bis zum Ende ausgehalten. Leider nichts daraus entnommen, was meine generelle Meinung verändern würde. Wobei auch ein paar Aussagen von MG durchaus meine eigene Meinung wiederspiegeln. Nur finde ich, dass er es nicht überzeugend äußert.

  6. Ich habe Michael als Trainer und Dozent kennengelernt und habe unglaublich viel von ihm lernen dürfen!
    In dieser Zeit aber habe ich allerdings auch erfahren müssen, dass er im persönlichen Kontakt nicht “streiten” konnte oder wollte. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er sich über Kritik “von Angesicht zu Angesicht” ‘gefreut’ hat, wie er im Interview sagt. Eher zeigte er sich nachtragend.
    Das alles war vor dem Shitstorm.
    Deshalb bin ich nicht sicher, wie ernst es ihm heute mit seinem Wunsch ist, zu streiten….

  7. Nun zu dem Thema, es musste sich wieder mehr gestritten werden….
    Ja, oder es muss sich mehr durchgesetzt werden dürfen, ohne in Erklärungsnot zu geraten.
    Hundehalter DÜRFEN sich durchsetzen. Hunde suchen Sicherheit. Ich erlebe das immer wieder. Hundehaltern ein Rückgrat vermitteln, woran Hunde sich anlehnen können. Eigentlich ganz einfach das ganze….

  8. Ich habe mit meiner Hündin in Michaels Schule sehr kompetente Trainer erleben dürfen. Unter richtiger Anleitung habe ich gelernt mit dem ausgeprägtem Jagdverhalten meiner Hündin umzugehen und es war kein Hexenwerk sondern gesunder Menschenverstand, der mir dabei half. Wattebäuschen und Lekkerli hatte ich schon lange vergebens versucht. Was man braucht ist nur ein gesicherter Rückruf.
    Danke Michael!
    Zum Interview
    Insofern stimme ich Michael zu, mehr Rückgrat zeigen wäre wichtig, aber viele Hundetrainer befürchten ihren schwer erarbeiteten Schein
    § 11 wegen nicht verstandener Hundeausbildung wieder abgeben zu müssen und halten sich deshalb bedeckt. Schade! Ein gutes Interview, leider mit sehr schlechter Tonqualität, Maren war ganz schwer zu verstehen.
    Trotzdem vielen Dank für das Interview.

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