Die fünf wichtigsten Menschen in Deinem Leben


Mit wem (oder was) umgibst Du Dich?

-Ein Artikel zum glücklicher werden von Maren Grote-

Kennst Du diese Frage nach den fünf wichtigsten Menschen in Deinem Umfeld?
Für viele ein alter Hut, aber ich finde es sehr spannend das mal zu scannen.
Die Frage lautet: Wer sind die fünf wichtigsten Personen in Deinem Leben?
Also jetzt aktuell?
Je nachdem wer das ist, wird Dein Leben beeinflusst und Du, Dein Denken und Deine Themen in verschiedenen Richtungen gelenkt.Es ist ein bißchen komplexer, also nimm Dir ruhig einen Zettel und einen Stift.
Es geht um Einflüsse, Dinge die Dich ausmachen.
So nach dem Motto: „Du bist was Du isst“, nur eben mitMenschen.
Dabei ist es wichtig, dass nicht nur körperlich anwesende Menschen gemeint sind.
Hast Du einen Lieblingsautor, dessen Werke Du nahezu täglich verschlingst?
Dann gehört dieser Mensch und seine Gedanken, oder die Themen seiner Bücher zu Deinen fünf Personen.
Ebenso wie eine Serie, die Du jeden Abend schaust, ein Heiliger, den Du verehrst, oder ein Mitarbeiter, über den Du Dich ständig aufregst.
Die verstorbenen Eltern, an die man oft denkt, ein Lehrer, Chef, Geliebter, Kind oder verhasster Expartner.
Es geht nämlich nicht nur um Kontakte, die Du gerne pflegst, sondern auch um ungeliebte Menschen, die Dich nerven.
Du verstehst das Prinzip?
Für uns Hundetrainer sage ich dazu, dass auch ein eng betreuter Kunde, oder die Hunde selbst diesen Kreis betreten können.
Manchmal sind es auch nur drei Personen, manchmal sieben.
Es gibt aber einen Wirkungskreis, den man ungefähr auf diese Zahl festlegen kann.
Wenn Du Interesse hast Dich selbst kennen zu lernen, nimm Deinen Zettel und schreibe diese Personen auf.
Wer ist jetzt grade aktuell ständig in Deinem Umfeld, in deinen Gedanken und in Deinem Leben present?
Wenn Du die Richtigen aufgeschrieben hast, nimm sie Dir einzelnd vor und schreibe jeweils auf einem Blatt ihren Namen und dahinter ihre Eigenschaften.
Was macht diese Menschen besonders aus?
Welche Eigenarten und Fähigkeiten faszinieren Dich, ärgern Dich, welche Themen werden mit ihnen und durch sie auf Deinen Tisch gebracht?
Wenn Du sie alle beschreiben hast, hast Du eine Liste von Themen und Energien, von typischen Umgangsweisen oder Verhaltensweisen.
Und genau da geht’s los.
Du wirst Dinge finden, die sehr ähnlich sind, andere werden sich widersprechen.
Vielleicht ist einer der Menschen ein wilder Partyhüpfer, der überall mit mischt, laut und beliebt ist und das leben aus vollen Zügen bejaht.
Eventuell ist ein Anderer still und leise, ein bißchen melanchonisch, schwermütig und beschäftigt sich viel mit Ängsten und seinem möglichen Versagen im Leben?
Findest Du personenübergreifend viele Dinge, die Du als negativ bewertest?
Dinge, die Du auf keinen Fall an Dir haben möchtest und die sich immer wieder bei Deinen Einflußpersonen wiederholen?
Dann ist es Zeit einmal zu schauen, wie hoch dieser Anteil ist und ob es sich die Balance hält.

Nach der Theorie wird es Dich maßgeblich beeinflussen, wenn der Hauptteil Deiner Einflusspersonen ein ähnliches Dauerproblem oder negative Themen mit sich herum tragen.
Man könnte sagen: Es färbt auf Dich ab.
Du kannst prüfen, ob Du diesen Einfluss möchtest.
Aus dem Leben kennst Du das bestimmt.
Bist Du grade Mutter geworden und umgibst Dich plötzlich nur noch mit Müttern?
Du redest nur noch über Pflege und Entwicklung Deines Kindes, wenn der Fokus auf Dich fällt, dann am ehesten auf körperliche Ereignisse, oder Freude über das kleine Wesen auf deinem Arm.
Andere Dinge rücken in den Hintergrund, plötzlich werden Sachen unwichtig, die früher wichtig waren und Themen verschwinden aus Deinem Leben, je weniger Du mit ihnen in Kontakt kommst.
Genauso, wie eine neue Clique oder Einzelperson Dich plötzlich wieder ins Partyleben, auf den Crosstrainer, oder zur Arbeit an deiner Beziehung zurück holen kann, wenn sich Dein Fokus wieder etwas vom Kind löst.
Warum ist es im Altersheim oft so trostlos?
Weil es nur um Krankheiten geht, wem was weh tut, wer gestorben ist und was früher besser war.
Natürlich ist das zermürbend.
Ergotherapeuten und Pfleger versuchen alles, um fröhliche Themen, Erfolg, Gesundheit und Leben hinein zu bekommen. Je schlechter sie bezahlt und besetzt werden, desto tiefer sinkt die Laune aller alten Menschen dort, die sich gegenseitig mit ihren Kontakten herunter ziehen.

Dein Umfeld hat also einen großen Einfluss auf Deine Gesamtenergie.
Ein besseres Wort fällt mir dafür nicht ein.

Jeder kann für sich schauen, wie sehr er beeinflusst wird und in welche Richtung und jeder kann schauen, ob er dabei bleiben möchte.
Auch die Entscheidung zum Beispiel ausschließlich mit extrem bissgen Hunden zu arbeiten oder zusammen zu leben, sollte man sich gut überlegen und schauen, welche anderen Kontakte das Thema „Aggression“ im eigenen Leben wieder aufweichen können.

Welchen Einfluss kannst Du gebrauchen um einen Anderen zu neutralisieren?

Das Schöne daran ist, das diese Theorie jeden so lässt wie er ist.
Niemand Deiner Hauptkontakte muss sich ändern!
Du suchst nach einem Ausgleich.
Hast Du also einen Job, indem es viel um Krankheit und Tod geht, dann ist ein guter Ausgleich sich in seiner Freizeit mit Gesundheit, Fitness, Lebensfreude und Menschen und Energien zu umgeben, die vor Leben nur so strotzen.
So bleibt der anstrengende Job trotzdem bewältigbar.
Pflegt man nebenbei seine beiden todkranken Eltern zu Hause, hat nur Freunde, die grade in einer Krebsbehandlung stecken und schaut dann abends zum Ausgleich acht Folgen Emergency Room, dann kann einen die Energie von „Krankheit und Tod“ schnell überollen und unglücklich machen.
Manchmal muss man einen Menschen aus seinem Leben entlassen, der zu viel einer bestimmten Energie mit einbringt, meistens reicht es, einfach an einer anderen Stelle einen Ausgleich zu suchen.
Mit einem Plan und einer aktiven Veränderung kann das subjektive Glücksempfinden wirklich gesteigert werden.
Ein bißchen technisch vielleicht, aber durchaus wirkungsvoll und ein schöner, erster Schritt, wenn grade irgendwie alles blöd ist.

Wer sich traut, der probiert es einfach mal aus.

 

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